Übersetzen ist wie Tanzen -
beides lebt von der Kunst, so mit der Schwerkraft zu spielen,
dass daraus Leichtigkeit entsteht.
[NEU] Eoin
Colfer: Artemis Fowl – Das magische Tor
List 2013
Die
bösartige Wichtelin Opal Koboi will die Weltherrschaft an sich reißen.
Dafür muss sie das sagenumwobene magische Tor öffnen, das die
gesamte Menschheit vernichten wird. Der legendäre Meisterdieb Artemis
Fowl hat natürlich einen Plan, wie er das verhindern kann. Doch diesmal
handelt es sich um ein Selbstmordkommando. Elfe Holly ahnt, was Artemis
vorhat. Und sie wird alles tun, um ihn von seinem sicheren Tod abzubringen.
[NEU] Amy
Stewart: Gemeines Getier
Bloomsbury 2013
Das
A-Z der Insekten, die stechen, beißen, infizieren und uns den letzten
Nerv rauben.
Amy Stewart wagt in Gemeines Getier einen Blick auf die dunkle Seite der
Fauna und erzählt von mehr als hundert der durchtriebensten Käfer,
Würmer, Spinnen und Wanzen. Es ist eine Geschichte voller informativer
Kuriositäten, eine Geschichte von Wissenschaft, Mord und Totschlag:
Der Horror kommt auf (mindestens) sechs Beinen, und er lauert in unseren
Gärten und Wäldern auf der ganzen Welt.
[NEU] Bernard
Cornwell: Der Erzfeind
Rowohlt 2012
In
einer blutigen Schlacht erobern die Engländer 1347 Calais – der
lange Krieg mit Frankreich scheint beendet. Nur für Thomas von Hookton
gibt es keine Rast. Seine Suche nach dem Heiligen Gral geht weiter. Sie
führt ihn in die Gascogne, zum Schloss von Astarac, das einst seinen
Vorfahren gehörte und heute Guy Vexille, dem Mörder seines Vaters.
Genau an diesem Ort ist der Gral zum letzten Mal gesehen worden. Als Thomas
das Schloss erreicht, wird er Zeuge einer Tragödie: Eine junge Frau
soll als Ketzerin verbrannt werden. Thomas kann sie vor dem Scheiterhaufen
bewahren, und sie fliehen – durch ein blutgetränktes Land, einer
Schlacht entgegen, die nicht nur über Leben und Tod entscheiden wird,
sondern auch über die Zukunft der Christenheit.
[NEU] Jonathan
Auxier: Peter Nimble und seine magischen Augen
Aufbau 2012
Peter
Nimble ist blind, aber er versteht es schon als kleiner Junge, seine verbleibenden
Sinne bestens zu nutzen, und hat sich zu einem perfekten Dieb gemausert.
Eines Tages stiehlt er eine geheimnisvolle Kiste, in der drei Paar Augen
liegen. Als er das erste Paar einsetzt, findet er sich plötzlich in
einer fremden Welt wieder. Dort wird er für eine besondere Mission
auserwählt: Peter soll das »Verschwundene Königreich« aus
den Händen eines heimtückischen Königs befreien. Mithilfe
der magischen Augen und seines verzauberten Freundes Sir Tode beginnt für
Peter eine atemberaubende Reise …
[NEU] Jon
Mayhew: Mortlock
Aufbau 2012
Josie
ist eine Messerwerferin in einem Varieté, ihr Bruder Alfie der Gehilfe
eines Beerdigungsunternehmers. Doch keine der Waisen weiß von der
Existenz der anderen. Bis eines Tages drei schreckliche Tanten im Haus des
Mädchens auftauchen und ihren Vormund, den Großen Cardamom, gefangen
nehmen. Auf dem Sterbebett überreicht er Josie einen Brief mit Hinweisen
auf ein Geheimnis, das er mit ins Grab nehmen wird. Nun beginnt eine aberwitzige
Jagd, in der Schwester und Bruder krähenähnliche Ghuls auf ihren
Fersen haben, mit ein und demselben Ziel: die Amarant.
[NEU] Frances
Greenslade: Der Duft des Regens
Mare 2012
In
den Wäldern im Westen Kanadas ist die Welt noch in Ordnung – zumindest
für die Schwestern Maggie und Jenny Dillon. Sie lieben ihre Ausflüge
zu den Seen, sammeln Pilze und Beeren, die Eltern spielen abends Karten.
Doch Maggie ist eine geborene „Sorgenmacherin“. Sie kann nicht
anders, sie fürchtet um das Wohl ihrer Liebsten; und in der Dorfgemeinschaft
herrscht die Überzeugung, dass ein Unglück selten allein kommt.
Tatsächlich scheinen sich Maggies Vorahnungen zu bewahrheiten, eines
Tages klopft das Unglück auch an die Tür der Dillons – bis
sich die Mädchen schließlich allein bei einer fremden Familie
wiederfinden. Als Jenny in Schwierigkeiten gerät, macht Maggie sich
auf die Suche nach ihrer Mutter Irene, um Schlimmeres zu verhindern. Ihre
Reise führt sie in Irenes Vergangenheit, bis an die Küste, zu
einem alten Boot namens Elsa ...
[NEU] Bernard
Cornwell: Der Wanderer
Rowohlt 2012
Mitten
im Hundertjährigen Krieg erhält Thomas von Hookton einen Auftrag
vom englischen König: Er soll den heiligen Gral suchen. Der letzte
Besitzer war angeblich sein Vater – das Geheimnis um die Reliquie
ist auch das seiner eigenen Familie. Die Suche führt Thomas durch Schlachten
und Kriegsgetümmel, bis er erneut auf seinen Erzfeind trifft, den schwarzen
Ritter. Der Kampf kann beginnen ...
[NEU] Sara
Zarr: Nichts bleibt
Aufbau 2012
„Wunder
passieren nur in Buntglasfenstern oder vor Tausenden von Jahren auf staubigen
Jerusalemer Straßen. Nicht hier, nicht uns. Nicht, wenn wir sie brauchen.“ Sam
ist die Tochter des beliebten Pastors im Ort – ein Übervater,
der alles richtig macht. Dabei ist in der Familie nichts wirklich in Ordnung:
Sams Mutter landet in der Entzugsklinik. Neben dem stets vorbildlichen,
charismatischen Ehegatten ist es schwer zu bestehen, nicht nur für
die Mutter, sondern auch für Sam. Gerade als Sam ihr komplettes Leben
hinterfragt, passiert etwas, das ihre Aufmerksamkeit erfordert: Die Schwester
ihres Schwarms Nick verschwindet. Nach und nach geraten alle, selbst Nick
und Sams Vater, unter Verdacht. Auf der Suche nach Antworten findet Sam
viele Wahrheiten über das Leben.
[NEU] Bernard
Cornwell: Der Bogenschütze
Rowohlt 2012
Am
Ostermorgen 1342 wird ein englisches Küstendorf von vier französischen
Schiffen überfallen, angeführt von einem geheimnisvollen schwarzen
Ritter, der sich „Harlekin“ nennt. Schnell brennt der ganze
Ort, und aus der Kirche wird ein Schatz gestohlen: eine alte Lanze, sie
soll Sankt Georg gehört haben, dem Schutzheiligen der englischen Könige.
Als einer der wenigen überlebt Thomas, der Sohn des Pfarrers. Sein
Vater verrät ihm im Sterben, dass der Mann in Schwarz ein Verwandter
ist. Thomas schwört, den Frevel zu rächen. Doch er ahnt nicht,
auf was für ein Wagnis er sich einlässt. Denn sein Feind scheint
die mächtigste Waffe des Christentums zu besitzen: den Heiligen Gral.
Louisa
Young: Eins wollt ich dir noch sagen
List 2011
Erster
Weltkrieg. Der junge Riley meldet sich freiwillig an die Front. Er findet
sich wieder im Wahnsinn des Krieges. Nur die Briefe seiner großen
Liebe Nadine halten ihn am Leben. Dann wird Riley schwer verwundet und löst
unter einem Vorwand die Verlobung. Nadine, am Boden zerstört, lässt
sich als Lazarettschwester nach Frankreich versetzen und hofft, Riley dort
zu vergessen. Es gelingt ihr nicht ...
Eoin
Colfer: Artemis Fowl − Der Atlantis-Komplex
List 2011
Was
ist los mit Artemis? Die Elfe Holly erkennt den legendären Meisterdieb
nicht wieder. Er ist plötzlich abergläubisch und zwanghaft auf
die Zahl Fünf fixiert. Außerdem hat er sich unsterblich in Holly
verliebt und lässt keine Gelegenheit aus, ihr seine Gefühle zu
gestehen. Damit treibt er sie in den Wahnsinn. Doch es kommt noch schlimmer:
Ein rachsüchtiger Superganove greift die unterirdische Stadt Atlantis
an. Nun hängt alles von Holly ab.
Blue
Balliett: Der fünfte Spieler
Aufbau 2011
Zoomy
trägt Brillengläser so dick wie hausgemachte Haferkekse. Wenn
er „flatterbibbrig“ wird, tippt er sich das Kinn wund. Zum Glück
hat er Gam und Gumps, seine Großeltern. Und seine Listen, die dafür
sorgen, dass ein großes Kuddelmuddel zusammenschrumpft und sich benimmt.
Doch dann gerät alles durcheinander. Sein lang verschollener Vater
taucht auf, und Zoomy findet bei ihm ein altes Notizbuch, das jemandem gehört
haben muss, der auf der Beagle gesegelt ist! Und es scheint einige Leute
zu geben, die alles riskieren würden, um dieses Buch in ihren Besitz
zu bringen ...
Ingrid
Betancourt: Kein Schweigen, das nicht endet
Droemer 2010 (Übs. zusammen mit Maja Ueberle-Pfaff und Elisabeth Liebl)
Sie
wollte Präsidentin von Kolumbien werden. Sie wollte ihr zerrissenes
Land versöhnen. Der Korruption hatte sie den Kampf angesagt, sie galt
auch im Ausland als Hoffnungsträgerin − bis Ingrid Betancourt
am 23. Februar 2002 von der linksgerichteten Rebellenarmee FARC entführt
wurde. Tief in den kolumbianischen Dschungel verschleppt, war sie sechseinhalb
Jahre lang der Willkür der Geiselnehmer ausgeliefert. Nun bricht Ingrid
Betancourt ihr Schweigen. Sie setzt sich der Erinnerung an die Jahre voller
Schrecken aus, die sie immer wieder an die Grenzen ihrer Leidensfähigkeit
und ihrer Widerstandskraft führten. Ingrid Betancourt legt Zeugnis
ab über das, was ihr angetan wurde: wie sie mehrfach zu fliehen versuchte
und wie sie unter immer weiter verschärften Bedingungen überlebte.
Sie schildert die dramatischen Umstände und das zunächst kaum
fassbare Glück der Befreiung, schreibt von den bewegenden Momenten,
als sie nach mehr als sechs Jahren ihre beiden inzwischen herangewachsenen
Kinder in die Arme schließen konnte.
Kein Schweigen, das nicht endet ist eine große literarische Auseinandersetzung
mit dem Leben an sich: mit Gut und Böse, mit der Angst und der Hoffnung
und woher der Wille zu überleben rührt. Es ist eine aufrüttelnde
Antwort auf die Frage, was es heißt, ein Mensch zu sein.
Morgan
Callan Rogers: Rubinrotes Herz, eisblaue See
Mare 2010
Ein
Fischerdorf an der Küste Maines, am nordöstlichsten Zipfel der
USA. Dicht an dicht schmiegen die Häuser sich an die Granitfelsen.
Florine lebt geborgen bei ihren Eltern und ihrer Großmutter inmitten
der Gemeinschaft der Familien, die hier seit Generationen auf Hummerfang
gehen. Die kleinen Reibereien zwischen ihrer lebenshungrigen Mutter Carlie
und dem bodenständigen Vater können das Leben der Elfjährigen
nicht ernsthaft erschüttern. Bis Carlie eines Tages spurlos verschwindet.
Alle Nachforschungen scheinen ins Leere zu laufen. Die Frage, ob ihre Mutter
Opfer eines Verbrechens wurde oder freiwillig ging, wird Florine in den
folgenden Jahren ständig begleiten. Und sie muss mit der Zumutung fertig
werden, dass das Leben um sie herum trotzdem weitergeht: Ihr Vater bandelt
wieder mit seiner Jugendliebe an, ihre Großmutter altert zusehends,
und ihr bester Freund hat nur noch Augen für seine neue Freundin. Doch
Florine lässt sich nicht beirren und gibt das Warten auf die Rückkehr
der Mutter nicht auf. Schlagfertig und mit einem ganz eigenen Humor erzählt
sie davon, was es heißt, sich treu zu bleiben und sein Glück
zu finden.
Colin
Beavan: Barfuß in Manhattan
Kiepenheuer 2010
Eigentlich
sind die Beavans eine ganz normale New Yorker Familie − bis Colin
und seine Frau Michelle sich zu einem radikalen Selbstversuch entschließen:
keine Haushaltsgeräte, keine Transportmittel außer dem Fahrrad,
kein Fahrstuhl, keine Nahrungsmittel, die mehr als 400 Kilometer zurückgelegt
haben. Schließlich verzichten sie sogar auf Strom. Müll soll
möglichst gar keiner verursacht werden − und wenn, wird er auf
dem Wohnungskompost entsorgt. Ohne übertriebenen Missionierungseifer,
sondern mit Witz und Nachsicht zeigt Beavan einen Weg, unsere Welt besser
zu machen, und dass ein bewusster Umgang mit Konsum und Energie nicht weniger,
sondern mehr Glück und Lebensqualität bedeutet.
